Finanzierung

Unsere neue Genossenschaft muss die komplette Finanzierung des Projekts darstellen. Das unterscheidet unser Wohnprojekt von einer Bestands-Baugenossenschaft, die auf einen über Jahre aufgebauten Kapitalstock zurückgreifen kann.

Natürlich können wir auch mit öffentlicher finanzieller Unterstützung rechnen, und zwar:

  • Fördermittel des Landes NRW für den sozialen Wohnungsbau
    (Wohnberechtigungsschein A/B – Infos dazu auch auf der Download-Seite)
  • Fördermittel der KfW
    • Energieeffizient bauen KfW153
    • Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung KfW431
    • Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude KfW440

Die weitere Finanzierung erfolgt dann über Bankdarlehen. Dafür müssen wir einen Eigenkapitalanteil von etwa 20% aufbringen. Dies geschieht im Wesentlichen über die Genossenschafts-Pflichtanteile und richtet sich nach der jeweiligen Größe der einzelnen Wohnung. Diese Anteile sind vererbbar und werden bei Auszug zurückgezahlt, die genauen Modalitäten werden in der Genossenschaftssatzung festgelegt. Außerdem gibt es eine Unterstützung der KfW, um diesen Pflichtanteil zu finanzieren (KfW-Wohneigentumsprogramm – Genossenschaftsanteile KfW134).

Bisher haben wir noch keine konkrete Planung, sodass wir auch noch keine Kostenschätzung machen können. Daher sind hier Spannen zu den Kosten bei vergleichbaren Wohnprojekten aufgelistet:

Genossenschafts-PflichtanteilNutzungsentgeld
frei finanziert
von600€/qm12 €/qm
bis950€/qm10,50 €/qm
gefördert350-600 €/qmWBS A 6,20 €/qm
350-600 €/qmWBS B 7,00 €/qm

Hinzu kommen noch die Nebenkosten, welche wir durch die energetisch gute Bauweise sehr niedrig halten werden. Weiterhin fallen Kosten für einen Fahrzeugstellplatz an.

Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Projekt auch finanziell sehr attraktiv ist:

  • wir haben Gemeinschaftsräume und -flächen
  • das Nutzungsentgelt bleibt stabil,
  • wir müssen keine Mieterhöhung oder Eigenbedarfskündigung befürchten.